Zum Inhalt

Zur Zusatzinformation

Zum Hauptmenü

Zum Untermenü

St. Peter im Schwarzwald

Gemeinde St. Peter
Klosterhof 12
79271 St. Peter

Telefon
07660 9102-0

Sie sind hier:  » Startseite » Unser Dorf » Kultur » Aktionstage

Aktionstage auf dem St. Petermer Bauernmarkt

Vom Mai bis Oktober findet auf dem Klosterhof unter der Linde der St. Petermer Bauernmarkt statt, und zwar immer freitags von 15.00 bis 16.30 Uhr. Von Juli bis September haben wir zusätzlich zum Bauernmarkt unsere Aktionstage, an denen die örtliche Tracht vorgeführt und historisches Handwerk gezeigt wird. Und das gab es im vergangenen Jahr zu sehen:

06. Mai 2011

Eröffnung des Bauernmarktes

Eröffnung des diesjährigen Bauernmarktes bei Musik, Kaffee und Kuchen.

 

24. Juni 2011

Besuch der Alphornbläser aus Magden (CH)

08. Juli 2011

Besenbinden und Sensedengeln
Benedikt Kürner aus St. Peter zeigt das Handwerk des Besenbindens.

Wichtiges Material sind die biegsamen Zweige der Birke. Mit diesem Besen kann man nicht nur vor der eigenen Türe kehren. Ein alter Spruch heißt:

Herbst und Winter werden kommen, Blätter und Schnee auch, wer ein Birkenbesen hat genommen fegt nach altem Brauch.

Oskar Hummel aus St. Peter zeigt, wie eine Sense gedengelt wird.

Hier wird mit einem Hammer auf einen Amboss geklopft, um die zu dick gewordene Schneide wieder scharf zu machen. Damit bekam die Sense eine längere Standzeit bei der Arbeit und musste danach auf dem Feld nur noch mit dem Wetzstein nachgeschärft werden. 

Zudem tritt an diesem Tag die Kindertrachtengruppe St. Peter auf, musikalisch begleitet von Helmut Kürner

 

15. Juli 2011

Uhrenschild-Malerei
Anne-Claire Fink aus St. Peter zeigt, wie die Uhrenschilder für Schwarzwalduhren bemalt und künstlerisch gestaltet werden. Schon früher widmete sich ein Zweig der Uhrenherstellung speziell der Bemalung von Uhrenschildern, die teilweise eine sehr individuelle Prägung erhielten.

Schuhmacher
Helmut Kürner aus St. Peter stellt das traditionelle Handwerk des Schuhmachers vor.

Auf dem Land trug der Schuster sein Handwerkszeug in einem Kasten auf dem Rücken und zog von Hof zu Hof, um dort die notwendigen Schuhreparaturen aus zuführen.

Für die Herstellung neuer Schuhe braucht der Schuhmacher verschiedene Leisten. Daher auch das Sprichwort: „Man soll nicht alles über einen Leisten schlagen“. Das heißt: Wenn man nur einen Leisten verwendet, können nicht die unterschiedlichen Merkmale berücksichtigt werden.

22. Juli 2011

Wollespinnen und Karden
Anita Wehrle aus St. Peter zeigt zusammen mit Sieglinde Zähringer, wie mit dem Spinnrad Wolle zu einem Faden gesponnen wird.

In Deutschland ist das Spinnrad seit dem 13. Jahrhundert bekannt.

Bevor aber die Wolle gesponnen werden kann, ist es notwendig die Rohwolle zu karden. Dabei wird der Wollebausch zwischen zwei mit Metallstiften besetzten Platten mehrfach hindurchgezogen. 

29. Juli 2011

Töpferei Gert Gießmann

Herr Gießmann wird uns bei guter Witterung die Kunst des Töpferns zeigen.

Töpfern ist die älteste Methode zur Herstellung von Gefäßen, Schalen, Schüsseln. Auf der Töpferscheibe wird ein in schnelle Drehung versetzter Tonklumpen mit den Händen zu einem Gefäß ausgezogen. Einige Proben seines Könnens wird Herr Gießmann zur Anschauung mitbringen.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung an einem anderen Tag statt.

 

 

05. August 2011

Korbflechten und Schnitzen

Roswitha Dold vom Hilzihäusle zeigt das alte Handwerk des Korbflechtens, Alfred Dold das Handwerk des Schnitzens.

Körbe werden für viele verschiedene Zwecke gebraucht. Das Flechten gehört zu den ältesten Techniken der Menschheit. Die biegsamen Zweige der Weide, besonders der Korbweide, werden von Hand durch regelmäßiges Verkreuzen oder Verschlingen zu einem haltbaren und festen Geflecht verbunden.

12. August 2011

Tracht in St. Peter
Monika Schwär aus St. Peter vom Schönbachhof stellt die Tracht vor, wie sie heute noch an Feier- und Festtagen in St. Peter getragen wird. 

Als Kopfbedeckung gehören dazu:
Schäppel, Kranz, Kappe und Trachtenhut.

Das Tragen der Tracht ist ein Zeichen der Zusammengehörigkeit und Ausdruck der Verbundenheit mit dem Brauchtum und der traditionellen Lebensart der dörflichen Gemeinschaft. 

19. August 2011

Dichelebohren und Glockenriemen herstellen

Ernst Spiegelhalder aus Titisee-Neustadt zeigt, wie „Dichele“ gebohrt werden.

Was sind  Dichele, Deichel oder Deuschel?

So werden hölzerne Wasserrohre genannt. Bis teilweise ins 18. Jahrhundert erfolgte die Wasserversorgung auch der vielen Brunnen in der Stadt Freiburg mit solchen Wasserleitungen aus Holz.

Die Namen wie Deichelweiher oder Deichelweiherweg zeugen auch heute noch davon. Das Bohren verlangt nicht nur scharfes Werkzeug, sondern auch viel Können und Kraft. 

Michael Meier vom Lindlehof zeigt, wie man Glockenriemen aus Leder herstellt.
Früher, als es noch keine Elektrozäune gab, wurden die Herden von den Hirten gehütet. Um Bären und Wölfe durch das "Gebimmle"von der Weide fernzuhalten und um verlorene Tiere leichter wiederzufinden, wurden den Kühen, Schafen oder Ziegen Glocken um den Hals geschnallt.

26. August 2011

Schäppel- und Kranzherstellung
Anita Wehrle aus St. Peter zeigt, wie aus vielen kleinen Einzelteilen ein Schäppel hergestellt wird. 

Der Schäppel ist ein kronenartiger Kopfschmuck, der von jungen Mädchen zu besonders hohen Festtagen des Kirchenjahres getragen wird. Er besteht aus einem Drahtgeflecht mit vielen Perlen und Pailletten.

Die Entstehung des Kranzes erklärt Sieglinde Zähringer. Neben dem Schäppel tragen Mädchen  und junge, ledige Frauen den Kranz, der aus kleinen weißen Stoffblüten, weißen Wachstropfen und kleinen, grünen Myrtenblättern besteht.

Änderungen bei den Aktionstagen wegen des Wetters vorbehalten